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Sodbrunnen beim Pfarrhaus

 

Noch im 18. Jahrhundert wurde in Rupperswil Gebrauchswasser ausschliesslich aus dem Dorfbach bezogen. Zu  Beginn des 19. Jahrhunderts wurden in der Gemeinde etliche private und 4 öffentliche Sodbrunnen erstellt. Dem Sodbrunnen beim Pfarrhaus, der aus dem Jahre 1826 stammt, wurde bis 1889 Wasser entnommen.

Ab 1885 wurde die Wasserversorgung mehr und mehr durch die 13 von der Gemeinde errichteten öffentlichen Dorfbrunnen übernommen. Die Sodbrunnen gingen vergessen und wurden zugeschüttet.

1968 restaurierte der Verschönerungsverein den 
Sodbrunnen beim Pfarrhaus, versah ihn mit einer 
Beleuchtung  und machte ihn der Öffentlichkeit 
zugänglich.

 

 

Im Juni 2005 wurde der Platz - nach Planung und Projektierung durch den Verschönerungsverein - von  Mitgliedern des Zivilschutzes renoviert. Der sehr alte und angeschlagene Nussbaum (s. Bild oben) musste entfernt werden. An der gleichen Stelle wächst nun ein junger Bergahorn dem Himmel entgegen. Die alten Bänke wurden durch vier neue Holzbänke ersetzt, der Gehweg von der Seetalstrasse saniert und der gesamte Sodbrunnenplatz mit neuem Kies versehen.

                   


Blick in den beleuchteten Brunnen. 
Im Schein der starken Lampe kondensiert
die feuchte Luft. Es entsteht feiner Nebel.

 

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